Spendenaufruf "3. Oktober"

helpAm 3. Oktober 2013 ertranken vor der Insel Lampedusa 367 Personen. Einige konnten identifiziert werden und viele der Opfer nicht. Sie alle wurden in Massengräbern vergraben und erhielten nicht einmal eine würdevolle Bestattung.

Seit Oktober 2013 versucht unser Verein, zusammen mit Borderline Europe e.V. und dem Verein „Dritter Oktober“ (Comitato tre ottobre) einen DNA- Abgleich zur weiteren zu erwirken. Die italienische Regierung hat sich bis jetzt nicht dazu geäußert und erst jetzt einen Termin benannt.

Angehörige der Opfer sind im Laufe des Jahres mehrmals nach Italien gereist, um dabei zu helfen, die Opfer über einen DNA Abgleich zu identifizieren und somit ihren Lieben wenigstens die Voraussetzung für eine würdevolles Begräbnis zu ermöglichen.

Allerdings mussten sie unverrichteter Dinge wieder in ihr Heimatland zurückreisen. Obwohl viele Angehörige mit dieser Reise all ihre finanziellen Möglichkeiten erschöpft hatten, erhielten sie keinen Termin zum DNA- Abgleich.

Erst jetzt Anfang Oktober ist in Rom ein DNA- Abgleich möglich.

Anlässlich des Jahresgedächtnisses der Opfer des 3. Oktober 2013 vor Lampedusa findet der erste „Tag des Gedenkens und des Willkommens“ statt. Vorher sind wir gemeinsam in Rom.

Viele der Überlebenden der Tragödie des 3.Oktobers, die selbst Freunde und Angehörige an diesem Tag vor Lampedusa verloren haben und traumatisiert sind, haben sich bei uns gemeldet, mit dem großen Wunsch an dieser Gedenkfeier teilnehmen zu können. Sie sind jedoch nicht in der Lage für die Flugtickets und die Unterkunft vor Ort selbst aufzukommen.

Auch die Familienangehörigen der Ertrunkenen benötigen unsere finanzielle Unterstützung, um noch einmal zum DNA- Abgleich kommen zu können und an der Jahresgedenkfeier teilnehmen zu können.button

Bitte Unterstützen Sie uns damit wir diesen Menschen helfen können!

Initiative gegen Tod im Mittelmeer 2009 e.V. Bonn

Verwendungszweck: 3. Oktober 2013

Ein Spendenformular finden Sie auf unserer Website hier.

 

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Klassisches Gitarrenkonzert in Köln zugunsten des Flüchtlingshilfeverein "Tod im Mittelmeer e. v."

Roland Fogel"Es ist nicht zu ertragen, wie zynisch die aktuelle, europäische Flüchtlingspolitik mit Menschenleben umgeht," eröffnete der Solist Roland Fogel in einem Statement zur Intention des Konzertes "… und mit Hilfe dieses Benefizabends möchte ich dazu beitragen, auf die Situation der betroffenen Menschen weiter aufmerksam zu machen und sie mit Spendengeldern zu unterstützen."

Freitag der 13. erwies sich an diesem Abend nicht als Pechtag für die Flüchtlingshilfe. Im Gegenteil.

Für die so dringend benötigten Spendengelder, die der Verein „Tod im Mittelmeer“ für seine notwendige Arbeit braucht, griff der erfahrene Gitarrist im vollbesetzten Salonkonzert am 13.06.2014 in Köln in die klassischen Gitarrensaiten.

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Umzug nach Italien: Eritrea-Festival nicht mehr in Gießen

© Burkhard Moeller // Im März 2013 bedankten sich Exileritreer mit einer Demonstration beim Stadtparlament für dessen Beschluss gegen das Festival. Im Bild (v. l.) die Grünen-Politiker Grothe, Speiser und Wenig sowie Stadtverordnetenvorsteher Fritz. Gießen (mö). Drei Jahre lang in Folge fand im Juli in Gießen das bundesweite Eritrea-Festival statt. In diesem Jahr wird es diese umstrittene Veranstaltung hier nicht mehr geben.

Dies bestätigte auf Anfrage Thomas Luh von der Messe Gießen GmbH, auf deren Gelände das Festival bisher stattgefunden hatte. Das Eritrea-Festival Deutschland sei zugunsten eines internationalen Treffens im italienischen Bologna »gecancelt« worden, sagte Luh.

vollständige Nachricht @ giessener-allgemeine

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Feiern mit den „Jungs“

© Hampe  //  Ein Stück aus ihrer Heimat präsentierten die Eritreer beim Hoffest in Mainhausen.Mainhausen - Die „Jungs“ hatten zum Hoffest eingeladen, und viele kamen: Bürger, Jugendliche, Vereinsvertreter, Vertreter der Parteien sowie der Kirchengemeinden, Banker und Gewerbetreibende mischten sich unter die Gästeschar des Festes, zu dem Flüchtlinge aus Eritrea und Mitstreiter des Sozialen Netzwerks Mainhausen eingeladen hatten.

 

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Gottesdienst am 08.03.2014 in Bonn in der Bonner Lukaskirche für die Opfer der Schiffskatastrophe in Lampedusa

Rund 200 Teilnehmerinnen und Teilnehmer versammelten sich am 8. März 2014 in der Bonner Lukaskirche. Sie waren der Einladung gefolgt, an einem Gedenk- und Trauergottesdienst für die Opfer der Schiffskatastrophe am 3. Oktober 2013 vor der italienischen Mittelmeerküste teilzunehmen.
Eingeladen hatte der Initiativkreis Lampedusa-Gottesdienst, auf Anregung von betroffenen Angehörigen.

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Friends Mourn Loss of Daniel Abraham Hagos, Want to Return His Body to Eritrea

Daniel-Abraham-HagosJune 01, 2014 (Drammen) – Eritreans are grieving the loss of 35-year-old Daniel Abraham Hagos in Drammen, Norway.  

Local Eritreans said they are deeply shocked and saddened by his death, as they gathered on Thursday and Friday to mourn the loss of Daniel, whose body was found in a river on Monday, May 26, 2014.

Daniel’s close friends invited local Eritreans to a gathering at the Safari Restaurant in Drammen to remember and mourn their lost companion. His friends are calling for donations to collect enough funds to return Daniel’s body home to his family in Eritrea.

After initial results from an autopsy at the forensic pathology department of the University Hospital of Oslo, it was confirmed that the body discovered by a passerby belongs to Daniel Abraham Hagos. The Eritrean went missing and was seen last alive on April 25 at his residence in the small town of Svelvik in the southeast of Norway.

The cause of his death is still under investigation, but people who knew Daniel said that he had already tried to kill himself twice before. He went through a state of low mood and depression after arriving in Europe.

Daniel came via Lampedusa to Europe and like so many other Eritreans went through unbelievable hardship and difficult times – his sister lost her life in Lampedusa trying to reach Europe. He struggled to return to normal life in Norway and felt increasingly purposeless being in this world, friends say. 

To support Daniel’s friends to return his body to his family in Eritrea, we would like to call for your donations and thank you for your support. 

 

Make a donation here:

http://eastafro.com/Post/2014/06/01/friends-mourn-loss-of-daniel-abraham-hagos-want-to-return-his-body-to-eritrea/

 

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Ostermarsch Düsseldorf 2014, 19. April 2014 Redemanuskript von Gergishu Yohannes

Gergishu-YohannesLiebe Friedensfreundinnen und Friedensfreunde,
ich finde es großartig, dass Sie sich für den Frieden einsetzen und den Krieg verurteilen!
Die Militarisierung der EU-Außengrenzen erschüttert viele Menschenrechtler und auch viele NGOs. Millionen von Euros werden Monat für Monat zum Schutz der EU-Außengrenzen ausgegeben.
Tag für Tag sterben Menschen, die Schutz suchen und die sofort als Asylberechtigte anerkannt werden würden, sofern sie die Überfahrt von Afrika nach Europa übers Mittelmeer überleben.

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